Ladungssicherung-Schulung

Autor: Redaktion | Kategorie: Industrie & Handwerk

Eine angemessene Ladungssicherung ist eines der sensibelsten Themen in der Logistik. Da wir von Schutznetze24.de alle benötigten Materialien im Shop bereithalten, haben wir im Sinne der Sicherheit die Verantwortung, darauf aufmerksam zu machen, alle Vorschriften einzuhalten. Es gilt der gute Spruch: Ladung sichern heißt Menschen sichern.

In Teil 4 unserer Frage- und Antwortreihe zur Ladungssicherung erfahren Sie alles Wissenswerte über Schulungen zur Ladungssicherung.

Was lernt man in Ladungssicherungs-Schulungen?

Im Genauen lernen Kraftfahrer die Sicherheitsvorschriften in Bezug auf die Ladung einzuhalten. Hierzu benötigen sie Kenntnisse über die bei der Fahrt auf das Kraftfahrzeug wirkenden Kräfte, die Berechnung der Nutzlast eines Kraftfahrzeugs , die Berechnung des Nutzvolumens, die Verteilung der Ladung und andere Berechnungen. Zur Sicherung der Ladung lernt er verschiedene Verzurrtechniken, die richtige Verwendung der Zurrgurte oder das Abdecken und Entfernen der Plane.

Ist die Schulung zur Ladungssicherung Pflicht?

Wer im Straßenverkehr Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t führen will, muss hierfür seine besondere Qualifizierung nachweisen. Eine Schulung zur Ladungssicherung ist für alle hauptberuflichen Kraftfahrer Pflicht, die auf öffentlichen Straßen fahren – ausgenommen sind Fahrzeuge der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste, die ihre eigenen Schulungen haben. Es gibt allerdings Ausnahmen.

Ab wann ist Schulung zur Ladungssicherung Pflicht?

Wer seine Fahrerlaubnis für den Personenverkehr (Klassen D1, D1E, D oder DE) nach dem 10. September 2008 bzw. seine Fahrerlaubnis für den Güterkraftverkehr (Klassen C, C1, CE oder C1E) nach dem 10. September 2009 erworben hat, darf sie erst gewerblich nutzen, nachdem er eine „Grundqualifikation“ abgelegt hat. Diese Qualifikation erlangt er nach einer großen IHK-Prüfung ohne notwendige Schulungsteilnahme oder bereits durch den Nachweis einer Berufsausbildung, die das Führen von Kraftfahrzeugen einschließt. Es gibt aber auch eine „beschleunigte Grundqualifikation“. Sie umfasst eine 140-stündige Schulung und eine kleine Prüfung.

Eine Ausnahme gibt es für die erfahrenen Kraftfahrer, die ihren Führerschein vor den oben genannten Daten gemacht haben. Sie sind aber verpflichtet, alle fünf Jahre einen Fortbildungskurs zu absolvieren. Die alten Hasen leisten dann 35 Stunden, die auch in Blöcke gestaffelt werden können.

Wer braucht einen Ladungssicherungsschein?

Nicht nur Berufskraftfahrer benötigen eine Ladungssicherungs-Schulung. Einen Ladungssicherungsschein benötigt im besten Falle derjenige, der in Speditions- und Logistikunternehmen der Verantwortliche für die Verladung ist. Um über erweiterte Kenntnisse der Ladungssicherung zu Verfügen, empfiehlt es sich, den Verlade-Chef auf eine Schulung zu schicken. Diese schließt er gemäß der VDI 2700a-Richtlinie mit dem „Ausbildungsnachweis Ladungssicherung“ ab. Die Schulung dauert i.d.R. zwei Tage (16 Stunden) und ist in theoretischem und praktischem Teil gegliedert. Es ist die gleiche Schulung, die Berufskraftfahrer im Rahmen

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