5 Tipps für ein kindersicheres Haus

Autor: Redaktion | Kategorie: Haus & Garten

1. Sicherheitselemente anbringen

Wenn das Kind erst krabbeln und später laufen lernt, vergrößert es seinen Bewegungsradius ungemein. Gefährliche Situationen im Umkreis des Kindes sollten präventiv vermieden werden. Zu diesem Zweck versetzt man sich in die Lage der Wonneproppen und bringt an verschiedenen Stellen des Zuhauses Sicherheitselemente an:
An zugänglichen Steckdosen sollte ein Steckdosenschutz angebracht werden, an scharfen Kanten von Möbeln oder Tischen verhindert ein Eckenschutz schlimme Verletzungen. Der Klassiker für die Sicherung von Schränken und Schubladen ist die Multisicherung. Damit sich die Kleinen nicht an Türen die kleinen Finger klemmen können, empfiehlt es sich außerdem einen Klemmschutz an Zimmertüren anzubringen.

2. Auf Deko verzichten

Die meisten Unfälle von Kleinkindern geschehen zu Hause. Ein Schreckensszenario: An einer Tischdecke gezogen und mit heißem Tee überschüttet, kann sich ein Kind ein Drittel seiner Hautfläche verbrühen. Verzichten Sie in den zwei bis drei Lebensjahren Ihrer heranwachsenden Bambinis auf Deko-Materialien – die nicht nur Verletzungsgefahr an umgefallenen Vasen, Keramiken und Co. bedeuten, sondern auch ideelle und materielle Werte besitzen.

3. Die Küche kinderfit machen

Die größten Gefahren im Haushalt warten in der Küche: Herdplatten, Backofen, Geschirrspüler, Messer – ein Albtraum für alle Eltern. Doch mittlerweile gibt es für jedes Sicherheitsproblem eine Lösung! Ein heißer Backofen kann mit einem Backofenschutzgitter gesichert werden. Dass die kleinen Hände auf noch heiße Herdplatten oder Töpfe patschen, verhindert ein Herdschutzgitter. Elektrogeräte wie Mixer oder Wasserkocher sollten außerhalb der Kinderreichweite platziert werden. Auch die Kabel sollten nicht sichtbar verlegt werden.
Im Allgemeinen sollte keine Gefahren-Gegenstände in auffälliger Aufmachung gekauft werden. Bunte Farben üben auf die Kids eine magische Anziehungskraft aus, weshalb Messer mit neon-farbigen Griffen in einem kindersicheren Haus nichts zu suchen haben.

4. Die Treppe sichern

Mit Treppenhaus-Sicherungsnetzen ist Ihr Haus für alle eventuellen Gefahren gerüstet. Kleinkinder können Höhen und Gefahren oftmals nicht adäquat einschätzen, so dass sie beim Krabbeln und Klettern die Treppe hinunter, über das Geländer oder durch die Geländerstreben fallen können.
Das fest installierte Treppengitter markiert den Kids eine Grenze, die sie außerdem nicht überwinden können. Die Alternative zu Treppengittern aus Holz sind Absperrnetze aus ungiftigem Kunststoff für Treppenaufgänge. Klettern Kinder leichtsinnig über das Geländer, kann ein Auffangnetz für Treppenaugen die Kinder schützen. Eine seitliche Treppensicherung macht ab der zweiten Ebene eines Hauses Sinn, wenn die Geländerstreben weit auseinanderragen. Zum einen, um den ersten Krabbelkünsten des Kleinkindes zuverlässigen Einhalt zu gebieten und sich außerdem vor herabfallenden Spielzeugen zu schützen, die durch die Streben hindurchfallen können.

5. Produkte mit Prüfsiegel kaufen

Um die Sicherheit ihres Kindes zu gewährleisten, müssen die erworbenen Produkte über eine geprüfte Sicherheit verfügen. Bei Spielzeugen, die in der EU gekauft werden und die „wesentliche Anforderungen“ erfüllen, verfügen über eine CE-Kennzeichnung. Doch Vorsicht: Kaufen Sie für Ihr Kind nie Spielzeuge von unseriösen Anbietern, weil hier das CE-Zeichen gefälscht sein kann. Außerdem stellt das CE kein Prüfsiegel, sondern lediglich ein Verwaltungszeichen dar.
Andere Sicherheitsprodukte betreffend, ist das GS-Siegel das Zeichen für ein gutes Produkt. Die „Geprüfte Sicherheit“ wird von der LGA Nürnberg, einer Tochter des TÜV, herausgegeben.

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